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7x4 Pharma GmbH
Im Holzhau 8
D-66663 Merzig/Saarland

Telefon:
+49 (0) 6867 / 920-9000
Telefax:
+49 (0) 6867 / 920-9001

Freecall-Telefon:
0800 / 156 156 3
Freecall-Telefax:
0800 / 156 156 4

E-Mail:
info@7x4-pharma.com

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Das System

Bessere Arzneimittelversorgung durch patientenindividuelle Verblisterung von Arzneimitteln
Kosten der Arzneimittelversorgung und Einsparungen im Gesundheitswesen
Höhere Sicherheit für Patienten
Unterstützung durch das 7x4 Medivox
Stand der Verblisterung in Deutschland
Rechtliche Situation in Deutschland
Blick ins europäische Ausland
Ausblick

Bessere Arzneimittelversorgung durch patientenindividuelle Verblisterung von Arzneimitteln 

Als innovatives und serviceorientiertes Unternehmen plant 7x4 Pharma, ein Unternehmen der KOHL MEDICAL AG, Fertigarzneimittel vor allem für chronisch kranke und ältere Patienten in so genannte „Wochenblister“ (Durchdrückverpackung) abfüllen. Die Herstellung der Blister ist eine Dienstleistung im Auftrag kooperierender Apotheken und in Zusammenarbeit mit Ärzten. Hierbei werden jedem zu versorgenden Patienten auf Basis der ärztlichen Verordnung die festen oralen Arzneimittel für sieben Tage zur Verfügung gestellt; sortiert nach den Einnahmezeitpunkten morgens, mittags, abends und nachts. Der Patient kann damit die Medikamente leichter einnehmen und die vom Arzt empfohlene Therapie besser einhalten. Die Verbesserung der Therapietreue, der so genannten „Compliance“, hat wesentliche Effekte auf die Kosten der Arzneimittelversorgung, die Kostenstruktur im Gesundheitswesen generell sowie die Sicherheit für kranke Menschen.

Kosten der Arzneimittelversorgung und Einsparungen im Gesundheitswesen 

Nach einer aktuellen Studie der Universität London halten 30 Prozent chronisch Kranker ihre vorgeschriebene Medikation bereits zehn Tage nach Therapiebeginn nicht mehr ein. Nach vier Wochen kämpft bereits jeder zweite Patient mit der Compliance. Die direkten und indirekten Kosten für das Gesundheitswesen sind erheblich: Als Folge mangelnder Therapietreue landen in Deutschland jährlich etwa 4.000 Tonnen verschriebener Arzneimittel im Wert von 500 Millionen Euro auf dem Müll. Die indirekten Kosten sind höher: Experten beziffern die Ausgaben für Fehlbehandlungen, die längere Krankenhausaufenthalte oder etwa Frühverrentungen nach sich ziehen, auf rund zehn Milliarden Euro jährlich. Damit erreichen die volkswirtschaftlichen Kosten der Non-Compliance diejenigen großer Volkskrankheiten.

Höhere Sicherheit für Patienten 

Ein Hauptaspekt der Therapieuntreue („Non-Compliance“) besteht darin, dass Patienten das verordnete Medikament nicht zum vorgeschriebenen Zeitpunkt oder gar nicht einnehmen. Dass im Alter die Therapietreue weiter sinkt, hängt auch damit zusammen, dass ältere Patienten häufig eine Vielzahl von Tabletten zu unterschiedlichen Einnahmezeitpunkten einnehmen müssen und hierbei die vorgegebene Reihenfolge nicht einhalten. Aufgrund der unzureichenden Therapieumsetzung kann es zu Folgeerkrankungen kommen, die besonders das Leid chronisch Kranker und älterer Menschen erhöhen. Unnötige Krankenhausaufenthalte oder frühere Heimeinweisungen sind häufig die Folge.

Unterstützung durch das 7x4 Medivox 

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Als Ergänzung zum Wochenblister hat 7x4 Pharma ein Sprachausgabegerät entwickelt. 7x4 Medivox dient dazu, chronisch kranke Menschen an die Einnahme ihrer Medikamente zu erinnern. Durch optische und akustische Signale sowie durch einen Vibrationsalarm macht das Sprachausgabegerät auf sich aufmerksam und fordert den Patienten auf, nun die vorsortierten Arzneimittel, z.B. aus Fach 10 des Wochenblisters, einzunehmen. Es ist ausschließlich in der Apotheke erhältlich und wird dort individuell für jeden Patienten programmiert.


Stand der Verblisterung in Deutschland 

In Deutschland existieren im Bereich von Alten- und Pflegeheimen Ansätze einer Verblisterung von Arzneimitteln. Dort füllen Pflegekräfte oder Apotheker die Wochenrationen für Heimbewohner aus den Originalpackungen in individualisierte Behälter um. Dabei handelt es sich allerdings in aller Regel um ein händisches Verfahren mit entsprechender Fehleranfälligkeit und fehlenden Sicherheitsprüfungen. Eine Industrialisierung der Verblisterung von Arzneimitteln auf der Basis individueller Verschreibungen wird in Deutschland noch nicht durchgeführt.

Rechtliche Situation in Deutschland 

Arzneimittel- und apothekenrechtlich ist das industrialisierte Verblistern durch einen Dienstleister im Auftrag des Apothekers zulässig. Dazu überträgt die Apotheke diese Aufgabe auf einen Dienstleister, der die Arzneimittel für jeden einzelnen Patienten nach der ärztlichen Verschreibung verblistert und an den Apotheker zur Weitergabe an den Patienten liefert. Mit der Mechanisierung der Verblisterung durch einen Dienstleister ist neben der Kosten- und Zeitersparnis auch eine erhöhte Sicherheit verbunden. Unbestritten dabei ist, dass das Dienstleistungsunternehmen eine Herstellungserlaubnis gemäß § 13 Abs. 1 Arzneimittelgesetz (AMG) benötigt, um die Arzneimittelsicherheit zu gewährleisten. Im Mai 2004 hat das saarländische Gesundheitsministerium der 7x4 Pharma GmbH die Herstellungserlaubnis erteilt.

Mit der 14. AMG-Novelle ist in Deutschland die rechtliche Voraussetzung zur Einführung einer gezielten Arzneimittelversorgung durch Verblisterung geschaffen worden. Der Blister wird als Fertigarzneimittel definiert. Eine Zulassungspflicht ist nicht gegeben, da die verarbeiteten Medikamente zugelassene Fertigarzneimittel sind.

Blick ins europäische Ausland 

Im europäischen Ausland werden bereits seit langer Zeit verordnete Arzneimittel patientenindividuell verpackt. Es kommen Maschinen zum Einsatz, die die Arzneimittel pro Einnahmezeitpunkt in Cellophantütchen (sog. Schlauchbeutel) verpacken und diese beschriften. Es handelt sich um Maschinen japanischen und koreanischen Ursprungs, die für altenheimversorgende Apotheken konzipiert sind. Eine Protokollierung der Abfüllung erfolgt hierbei nicht. Die Kontrolle erfolgt durch Augenscheinnahme und ist aus trotz großem Personalaufwands aus mehreren Gründen nicht ausreichend.

· Großbritannien:
In Großbritannien investiert die Regierung sowohl in die Forschung als auch in die Rahmenbedingungen für die Verblisterung als Weiterentwicklung der Arzneimittelversorgungssysteme. Seit längerem wird verstärkt über die Einführung von Maschinen zur Herstellung von Schlauchbeuteln diskutiert.

· Niederlande:
Ziel des Gesundheitsministeriums in den Niederlanden ist es, in den nächsten Jahren eine grundlegende Neuausrichtung der Versorgung mit Arzneimitteln herbeizuführen. Zum Einsatz kommen Schlauchbeutelmaschinen. In diesem Zusammenhang ist ein Ausbau der Nutzung von Verblisterungen wahrscheinlich. Eine zentrale Rolle dabei werden Dienstleister spielen, die in den Niederlanden schon seit langem die patientenindividuelle Verpackung für Apotheken vornehmen dürfen.

· Schweden:
In Schweden erfolgt bereits eine flächendeckende Belieferung von häuslichen und Pflege-Patienten mit Schlauchbeuteln, die den Medikamentenbedarf von bis zu vierzehn Tagen enthalten. Im Jahr 2005 wurden etwa 180.000 Patienten auf diese Weise versorgt. Angestrebt wird die Versorgung von 500.000 Patienten, was 6% der Bevölkerung entspricht. Die Nutzung von elektronischen Rezepten und der damit verbundenen Interaktionsprüfung führt in Schweden zu einer hohen Aufgeschlossenheit für neue Arzneimittel-Versorgungssysteme.

Ausblick 

Die Belieferung mit Fertigarzneimitteln in patientenindividuellen Wochenblistern optimiert die Arzneimittelversorgung in Deutschland. Die Automatisierung dieses Vorgangs durch Verblisterungssysteme ermöglicht eine Individualisierung in der Arzneimitteltherapie für eine große Zahl von Patienten. Die damit verbundene Verbesserung der Compliance und Arzneimittelsicherheit erhöht die Lebensqualität von Patienten und führt zu einer deutlichen Kostenreduzierung im Gesundheitswesen. Für die Weiterentwicklung neuer Arzneimittelversorgungssysteme sollten jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen in Deutschland geschaffen und die Möglichkeiten der maschinellen Verblisterung bei der Umsetzung neuer Regelungen der Gesundheitsreform (Elektronische Gesundheitskarte, DMPs, Integrierte Versorgung etc.) berücksichtigt werden. In einer Zeit, in der es darum geht, angemessene Lösungen zur Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung zu entwickeln, kann Deutschland weltweit als erstes Land diese innovative Technologie nutzen und sich damit zum Vorreiter patientenorientierter Arzneimittelversorgungssysteme machen.
die KOHL
MEDICAL AG

7x4 Medivox
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Logo: Medikamente richtig einnehm ist wichtig.
Eine vom Arzt verordnete Arzneitherapie exakt einzuhalten, d.h. die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt einzunehmen, erfordert sehr viel Sorgfalt und Disziplin.
Hier erfahren Sie, warum dies so wichtig ist und was Sie tun können, um Ihre Therapietreue zu verbessern.
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